Sachsen

Sachsen
Der sächsische Diamant
Topas kommt als gesteinsbildendes Mineral häufig vor und wird weltweit abgebaut. Doch der Schneckenstein nahe der Ortschaft Klingenthal ist das einzige Vorkommen, welches auch übertage abgebaut wurde. Das Geotop, das heute ein beliebtes Wandergebiet ist, wurde sogar auf die sächsiche Liste der Unesco-Welterbe-Vorschläge gesetzt. Der Schneckenstein entstand zur variszischen Zeit vor etwa 320 Mil... Topas kommt als gesteinsbildendes Mineral häufig vor und wird weltweit abgebaut. Doch der Schneckenstein nahe der Ortschaft Klingenthal ist das einzige Vorkommen, welches auch übertage abgebaut wurde. Das Geotop, das heute ein beliebtes Wandergebiet ist, wurde sogar auf die sächsiche Liste der Unesco-Welterbe-Vorschläge gesetzt. Der Schneckenstein entstand zur variszischen Zeit vor etwa 320 Mil...
Die sechs geologischen Bausteine Sachsens
Die geologischen Einheiten Sachsens machen keinen Halt vor Landesgrenzen, sondern finden ihre Fortsetzung auch in benachbarten Bundesländern und Ländern. Andererseits werden die geographisch festgelegten Grenzen nicht selten durch die Geologie mitbestimmt. So fällt die Grenze zwischen Sachsen und Tschechien weitgehend mit dem Gebirgsabbruch des Erzgebirges zum Egergraben zusammen. Die geologischen Einheiten Sachsens machen keinen Halt vor Landesgrenzen, sondern finden ihre Fortsetzung auch in benachbarten Bundesländern und Ländern. Andererseits werden die geographisch festgelegten Grenzen nicht selten durch die Geologie mitbestimmt. So fällt die Grenze zwischen Sachsen und Tschechien weitgehend mit dem Gebirgsabbruch des Erzgebirges zum Egergraben zusammen.
Einführung in die Geologie und Naturregionen Sachsens
Die Geologie Sachsens weist eine erstaunliche Vielfalt auf, die sich auch im Untergrund fortsetzt. Die Geologie Sachsens weist eine erstaunliche Vielfalt auf, die sich auch im Untergrund fortsetzt.
Rohstoffe in Sachsen
Sachsen ist ein rohstoffreiches Land. Schon im Mittelalter war es für seine sagenhaften Silberschätze bekannt. Die Gründung vieler Städte im Erzgebirge geht auf diese ungewöhnlich reichen Erzvorkommen zurück. Das Bundesland weist eine sehr abwechlungsreiche Geologie auf, die sich auch in der Vielfalt der Lagerstätten wiederspiegelt. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten spielte der Abbau von Zinn-, Wo... Sachsen ist ein rohstoffreiches Land. Schon im Mittelalter war es für seine sagenhaften Silberschätze bekannt. Die Gründung vieler Städte im Erzgebirge geht auf diese ungewöhnlich reichen Erzvorkommen zurück. Das Bundesland weist eine sehr abwechlungsreiche Geologie auf, die sich auch in der Vielfalt der Lagerstätten wiederspiegelt. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten spielte der Abbau von Zinn-, Wo...
Sachsens geologische Bausteine: Die Elbezone
Die Elbezone, welche sich in Richtung Osten nach Tschechien fortsetzt, ist ein Gebiet mit tiefreichenden, seit dem Proterozoikum aktiven Störungszonen. Von Nordwest nach Südost erstreckend, trennt sie die Lausitz und das Erzgebirge mit dem Erzgebirgsvorland voneinander ab. Die Elbezone, welche sich in Richtung Osten nach Tschechien fortsetzt, ist ein Gebiet mit tiefreichenden, seit dem Proterozoikum aktiven Störungszonen. Von Nordwest nach Südost erstreckend, trennt sie die Lausitz und das Erzgebirge mit dem Erzgebirgsvorland voneinander ab.
Sachsens geologische Bausteine: die Lausitz
Das Lausitzer Massiv ist das größte Granitmassiv Europas und der Untergrund der Lausitz ist überwiegend aus diesen Granitgesteinen unterschiedlichen Alters aufgebaut. Das Dreieck Dresden-Zittau-Görlitz war einst Zentrum der Granitherstellung in Deutschland. Der Rohstoff wurde in zahlreichen Steinbrüchen abgebaut. Die Oberlausitz ist eine Berglandschaft im Süden dieses Granitkomplexes. Die Landsc... Das Lausitzer Massiv ist das größte Granitmassiv Europas und der Untergrund der Lausitz ist überwiegend aus diesen Granitgesteinen unterschiedlichen Alters aufgebaut. Das Dreieck Dresden-Zittau-Görlitz war einst Zentrum der Granitherstellung in Deutschland. Der Rohstoff wurde in zahlreichen Steinbrüchen abgebaut. Die Oberlausitz ist eine Berglandschaft im Süden dieses Granitkomplexes. Die Landsc...
Sachsens geologische Bausteine: Erzgebirge und Vogtland
Bewegt man sich aus Richtung Norden auf die allmählich ansteigende Hochfläche des Erzgebirges zu, erhält man nicht den Eindruck eines Mittelgebirges. Dennoch erhebt sich das Erzgebirge mit dem Fichtelberg, der gleichzeitig der höchste Berg Sachsens ist, immerhin auf bis zu 1.214 Meter. Das Mittelgebirge verdankt seine Entstehung unter anderem der Auffaltung des variszischen Gebirges. Die Hoch... Bewegt man sich aus Richtung Norden auf die allmählich ansteigende Hochfläche des Erzgebirges zu, erhält man nicht den Eindruck eines Mittelgebirges. Dennoch erhebt sich das Erzgebirge mit dem Fichtelberg, der gleichzeitig der höchste Berg Sachsens ist, immerhin auf bis zu 1.214 Meter. Das Mittelgebirge verdankt seine Entstehung unter anderem der Auffaltung des variszischen Gebirges. Die Hoch...
Sachsens geologische Bausteine: Erzgebirgsvorland
Das nordwestliche Vorland des Erzgebirges bildet eine ausgedehnte Muldenstruktur, das sogenannte Erzgebirgische Becken. Hier wurden Sedimente des Karbon und Rotliegenden, unter anderem auch der Schutt aus dem abgetragenen variszischen Gebirge abgelagert. Im Karbon wurden um Hainichen, Flöha, Zwickau und Ölsnitz Steinkohleflöze gebildet, die schon seit dem 14. Jahrhundert und anfangs noch übertage... Das nordwestliche Vorland des Erzgebirges bildet eine ausgedehnte Muldenstruktur, das sogenannte Erzgebirgische Becken. Hier wurden Sedimente des Karbon und Rotliegenden, unter anderem auch der Schutt aus dem abgetragenen variszischen Gebirge abgelagert. Im Karbon wurden um Hainichen, Flöha, Zwickau und Ölsnitz Steinkohleflöze gebildet, die schon seit dem 14. Jahrhundert und anfangs noch übertage...
Sachsens geologische Bausteine: Nordwestsachsen
Die Geologie von Nordwestsachsen ist geprägt durch vulkanische Gesteine, die größtenteils durch jüngere Ablagerungen verdeckt sind. Im südlichen Teil liegen sie aber an der Oberfläche vor. Das Vorhandensein von Plattendolomiten weist darauf hin, dass die Landschaft während des Perm teilweise vom Zechsteinmeer überflutet war, auch findet man hier Buntsandsteinablagerungen aus der Trias, wie wir s... Die Geologie von Nordwestsachsen ist geprägt durch vulkanische Gesteine, die größtenteils durch jüngere Ablagerungen verdeckt sind. Im südlichen Teil liegen sie aber an der Oberfläche vor. Das Vorhandensein von Plattendolomiten weist darauf hin, dass die Landschaft während des Perm teilweise vom Zechsteinmeer überflutet war, auch findet man hier Buntsandsteinablagerungen aus der Trias, wie wir s...
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